Trockeneisstrahlen


Trockeneisstrahlen bietet einen unheimlich weit gefächerten Anwendungsspielraum!

So kann man die verschiedensten Oberflächen reinigen, aber auch Muster und Schriftzüge in weiche Hölzer strahlen, oder Polstermöbel von Verschmutzungen befreien. 


Verfahren des Trockeneisstrahlens

Trockeneis besteht aus gefrorenem CO2 (Kohlendyoxid) und nicht wie oft vermutet aus Wasser. Die Verarbeitungstemperatur liegt bei etwa – 79°.

Das Trockeneis wird in der Strahldüse beschleunigt, trifft auf die Oberfläche und der Schmutz wird gefroren, versprödet und abgesprengt. Dabei geht das Trockeneis in den Gasförmigen Zustand über und verdampft rückstandsfrei. Zurück bleibt eine saubere Oberfläche.


Beim Trockeneisstrahlen macht man sich folgende physikalische Eigenschaften zu nutze:

  • Sublimation: Das Trockeneis wechselt beim Aufprall in den gasförmigen Zustand ohne Feuchtigkeitsrückstände

  • Thermischer Effekt: Durch die starke Kälte zieht sich der Schmutz blitzschnell zusammen (Versprödung) und platzt ab

  • Kinetischer Effekt: Die Trockeneispellets treffen fast mit Schallgeschwindigkeit auf den Schmutz und tragen ihn ab


Durch die Veränderung der Eismenge, des Luftdrucks und des Neigungswinkels zum Objekt kann die Effektivität gut geregelt werden!

So wird, je geringer der Neigungswinkel, mehr Trockeneismaterial zwischen Schmutz und Objekt gebracht, um den Schmutz besser absprengen zu lassen!

Das Verfahren ist sehr umweltschonend, da keine Chemikalien oder Lösungsmittel verwendet werden. Das Trockeneis selber ist ungiftig und da es sich bei Raumtemperatur, oder beim Aufprall auf das zu strahlende Objekt in den gasförmigen Aggregatzustand umwandelt, bleiben bis auf den abgelösten Schmutz keine weiteren Rückstände zurück!

Zudem ist die Reinigung mit Trockeneis sehr schonend, da das Verfahren nicht "abrasiv" ist. Durch Beschuss mit den 3 mm großen Trockeneispellets wird der Schmutz abgetragen, die darunter liegende Oberfläche wird jedoch nicht beschädigt.